Ich bitte dich sehr, dass du zu FĂźĂen meines Standbildes das SchoĂhĂźndchen abbildest, dazu Kränze und ParfĂźms und alle Kämpfe des Gladiators Pe-traites, sodass es mir gelingt, dank deiner Wohltat nach dem Tode weiterzuleben, auĂerdem, dass es an der Stirnseite hundert FuĂ misst, feldeinwärts zweihundert FuĂ. Ich will nämlich, dass Obstbäume aller Art rings um mein Grabmal stehen und dazu reichlich Weinpflanzungen. Es ist nämlich ganz falsch, dass ein Lebender eine gepflegte Wohnstatt besitzt, aber nicht fĂźr das Haus gesorgt wird, wo wir länger wohnen mĂźssen. Und deshalb will ich, dass vor allem anderen dies hinzugefĂźgt wird: âDies Denkmal soll nicht auf einen Erben Ăźbergehen." (Ăbers.: M. Lobe) Ăbrigens werde ich dafĂźr sorgen, dass ich mich per Testament hĂźte, als Verstorbener Unrecht zu er-leiden. Ich werde nämlich einen von den Freigelassenen fĂźr mein Grabmal zur Bewachung abstel-len, damit nicht der PĂśbel auf mein Grabmal zum Kacken rennt. Ich bitte dich, dass du an der Vorderseite meines Grabmals auch Schiffe in Fahrt mit vollen Segeln eingravierst, und mich, wie ich auf erhĂśhtem Richterstuhl sitze, in Toga mit Purpur-saum und fĂźnf goldenen Ringen, und in der Ăf fentlichkeit MĂźnzen aus einem Säckchen verteile. Du weiĂt nämlich, dass ich eine Speisung veranstaltet habe, fĂźr jeden zwei Denare. Es sollen auch die Speisesofas abgebildet werden, wenn es dir richtig scheint. Du wirst auch die ganzen Leute abbilden, wie sie es sich gutgehen lassen. Zu meiner Rechten wirst du Voir plus