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A woman in a dark red coat and a spiky red crown stands on a cliff overlooking a dark lake and forest, with a gothic castle behind her under a cloudy sky.

A woman in a dark red coat and a spiky red crown stands on a cliff overlooking a dark lake and forest, with a gothic castle behind her under a cloudy sky.

## Kapitel 1: Der zerrissene Schleier Die Stille über dem Mills-Schloss besaß die schwere, fast greifbare Dichte eines herannahenden Unwetters. Hoch oben auf den zerklüfteten, steilen Klippen, wo die massiven, asymmetrischen Mauern des Gothic-Revival-Bauwerks direkt aus dem nackten Stein zu erwachsen schienen, stand Regina Mills. Der Wind, der vom schwarzen, unendlich tiefen See heraufpeitschte, riss an den fließenden, asymmetrischen Stoffbahnen ihres dunkelroten Gehrocks. Es war eine Nacht des Übergangs. Das Mondlicht brach sich in den scharfen Zacken ihrer scharlachroten, kronenförmigen Tiara, die ihre Stirn wie ein königliches Siegel umrahmte. Sie starrte hinab auf den Verbotenen Wald, dessen dichter Nadelbaumbestand sich wie ein unheilvoller Teppich bis an die Grenzen des Ländereieigentums erstreckte. Unter ihren Füßen, tief in den verborgenen Eingeweiden des siebenstöckigen Schlosses, bewegten sich die Treppen träge in ihren Angeln. An den Wänden der Gänge lauschten die sprechenden Gemälde dem Heulen des Windes. Doch Regina hörte etwas anderes. Ein feines, hochfrequentes Summen vibrierte in der Luft – die uralte Magie der Verborgenheit, die sie und ihren Sohn Henry seit fast einem Jahrzehnt vor den gierigen Augen der Außenwelt schützte. Sie hatte diese Welt isoliert, um ihren Jungen fernab der Brutalität der übernatürlichen Spezies in Frieden aufzuziehen. „Mutter.“ Die leise, aber feste Stimme ihres Sohnes schnitt durch das monotone Rauschen der Natur. Regina drehte Ver mais