Das schwarze Skelett eines Säbelzahntigers thront mit weit geöffnetem Maul bedrohlich über einer jungen und auf dem Rücken liegenden Frau, deren schreckgeweitete grüne Augen in die dunklen und leeren Höhlen des Katzenschädels blicken. Der Säbelzahntiger drückt die Frau, deren hell-brünettes Haar ihr wild ins Gesicht fallen und gleichzeitig fächerartig auf dem dunkelgefliesten Museumsboden ausgebreitet sind, schwer mit auf den Schultern der Frau ruhenden Pfoten zu Boden. Die Knochen des Säbelzahntigers sind am gesamten Körper stellenweise mit verrottetem Fleisch überzogen, unter dem sich kräftige und frisch wirkende Sehnen spannen. Zwischen den weit und zu einem stummen Brüllen aufgerissenen Kiefern der Katze spannt sich wenige Fäden schwarzen und zähflüssigen Speichels. Die Frau und der Tiger befinden sich im Schatten der Nacht, welche sie, die umliegenden Vitrinen und die darin untergebrachten Museumsexponate in eine fast allumfassende Dunkelheit hüllt, deren Schemen nur durch das silberne Mondlicht des durch die deckenhohen Fenster im Hintergrund schemenhaft beleuchtet werden. Ver mais