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A woman gestures while talking to a group of smiling elderly people seated in a circle around a wooden table with a white "memory bag" in a sunlit room.

A woman gestures while talking to a group of smiling elderly people seated in a circle around a wooden table with a white "memory bag" in a sunlit room.

Nachdem die Bewohner/-innen körperlich und geistig auf das Angebot vorbereitet wurden, beginnt die Hauptphase. Die Gruppenleitung stellt den blickdichten Erinnerungsbeutel in die Mitte des Stuhlkreises und erklärt, dass sich darin verschiedene Alltagsgegenstände befinden, die Erinnerungen wecken und als Gesprächsanlass dienen soll. Gleichzeitig wird noch einmal darauf hingewiesen, dass die Teilnahme freiwillig ist und jeder Bewohner selbst entscheidet, ob er einen Gegenstand ertasten, etwas erzählen oder einfach zuhören möchte. Dadurch werden die Selbstbestimmung und die individuellen Bedürfnisse jedes Bewohners respektiert. Die Gruppenleitung lädt zunächst einen Bewohner/-in ein, zum Erinnerungsbeutel zu kommen. Bewohner/-innen, die mit einem Rollator mobil sind, werden motiviert, den kurzen Weg möglichst selbstständig zurückzulegen. Die Gruppenleitung begleitet sie aufmerksam und gibt nur bei Bedarf Unterstützung. Das Gehen fördert die Mobilität, aktiviert die Beinmuskulatur und stärkt Gleichgewicht sowie Koordination. Gleichzeitig wird der Kreislauf angeregt und durch die Aktivierung der Wadenmuskulatur die Thromboseprophylaxe unterstützt. Das selbstständige Bewältigen des Wagens trägt außerdem zum Erhalt der Selbstständigkeit und Sturzprophylaxe bei. Bei Frau Nagy wird ihre chronische Herzinsuffizienz berücksichtigt. Sie entscheidet selbst, ob sie den Weg mit dem Rollator zurücklegen möchte oder lieber sitzen bleibt und der Erinnerungsbeutel zu ihr gebracht wird. Dadurch Ver mais