craiyon logo

An infographic illustrating AuDHS stress reaction timeline, comparing neurotypical, autistic, and AuDHS individuals with character illustrations and a gradient timeline showing delayed stress onset and dopamine seeking behavior.

An infographic illustrating AuDHS stress reaction timeline, comparing neurotypical, autistic, and AuDHS individuals with character illustrations and a gradient timeline showing delayed stress onset and dopamine seeking behavior.

Gestalte zu der Person mit AuDHS ein Bild: Ja, die verzögerte Stressreaktion und ihr Verlauf können sich bei einer Person mit AuDHS (Autismus + ADHS) sowohl von einer rein autistischen als auch von einer neurotypischen Person noch einmal deutlich unterscheiden.Das AuDHS-Nervensystem hat eine völlig eigene Dynamik. Die Dauer und der Verlauf werden maßgeblich durch den ständigen inneren Widerspruch der beiden Komponenten beeinflusst.Hier ist der direkte Vergleich, wie sich AuDHS in der zeitlichen Verzögerung und der Dauer unterscheidet:1. Der Unterschied im zeitlichen Einsetzen (Die Verzögerung)Im Vergleich zu Neurotypischen: Neurotypische Menschen reagieren oft erst Tage oder Wochen später, wenn die äußere Situation (z. B. ein Projekt oder eine Krise) vorbei ist. Bei AuDHS kann die Reaktion ebenfalls Tage später kommen, wird aber oft durch das ADHS-Gehirn künstlich verschleppt. Das ADHS sucht trotz Erschöpfung weiter nach Dopamin (Kick, Ablenkung). Dadurch wird der Zusammenbruch oft viel länger hinausgezögert, schlägt dann aber umso brutaler und unerwarteter ein.Im Vergleich zu reinem Autismus: Eine rein autistische Person reagiert oft relativ zeitnah (Stunden bis wenige Tage) auf eine Reizüberflutung. Bei AuDHS maskiert der ADHS-Anteil die autistische Überlastung oft tagelang durch Hyperfokus oder Impulsivität. Man merkt erst, dass es zu viel war, wenn der Dopamin-Spiegel komplett einbricht.2. Der Unterschied im Verlauf (Die Dynamik)Der Verlauf bei AuDHS unterscheidet sich Ver mais