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A hand holds a glowing ornate key towards three shadowy, spectral figures standing in an open doorway, with German text.

A hand holds a glowing ornate key towards three shadowy, spectral figures standing in an open doorway, with German text.

Der Schlüssel der Schatten Eigentlich war es nur eine ganz normale Aufgabe. „Räum doch bitte mal den Dachboden auf“, hatte meine Mutter gesagt. Also stand ich an diesem späten Sommernachmittag zwischen alten Möbeln, vergessenen Spielsachen und Kisten voller Staub. Nichts Besonderes. Bis ich sie sah. Eine kleine Kiste, versteckt hinter einem alten Schrank. Als ich sie öffnete, lag darin ein silberner Schlüssel – nicht größer als meine Handfläche. Doch irgendetwas an ihm war anders. Als ich ihn berührte, wurde mir plötzlich warm. Und dann… begann er zu leuchten. Plötzlich klingelte es an der Tür. Wer zum Geier sollte bei uns an einem Sonntagnachmittag klingeln? Ich lief also langsam die Treppe runter. Ich machte die Tür auf und erschrak! Mehrere Geister standen auf einmal vor mir. Oder waren das Schattengespenster? Immer noch mit dem Schlüssel in der Hand lief mir der Schweiß runter. Sie sahen gruselig aus. Ich fühlte mich wie in dem Film, den ich neulich gesehen hatte. Darin ging es ebenfalls um Schattengespenster, die Menschen Angst einflößen wollten. Doch ihr Körper existierte nicht. Sie waren nur Schatten. Kann das überhaupt sein? Ich rieb mir erschrocken die Augen. Da hörte ich einen zu mir sprechen: „Gib uns den Schlüssel! Er gehört nicht dir! Wir brauchen ihn, um in unsere Welt zu gelangen!“ Meine Hände begannen unkontrolliert zu zittern. Dass war bestimmt gelogen. Seine Stimme war rau. Zögernd öffnete ich meine angespannte Faust. Ich streckte sie gerade nach vorne. Ver mais