Sechs Wesen, alle verschieden, aber mit einer gemeinsamen QualitĂ€t â sie gehören zur anderen Seite. Das sieht man nicht sofort, aber man spĂŒrt es. Die Luft um sie herum ist einen Moment lang anders, wie nach einem Gewitter. Das gröĂte â der Sprecher: Zweieinhalb Meter, aufrecht, schmal. Die OberflĂ€che nicht Haut â eher Schiefer, dunkelgrau, in Schichten die sich leicht ĂŒberlappen wie Federn oder Schuppen. Vier Arme, alle lang, die unteren zwei ruhig an der Seite, die oberen zwei leicht angehoben. Kein sichtbares Gesicht im menschlichen Sinn â eine breite FlĂ€che, glatt, mit drei horizontalen Schlitzen die Augen sein könnten. Bewegt sich langsam, jede Bewegung deliberat. Das zweite â kleiner, rundlicher: Kaum gröĂer als ein Mensch. Die OberflĂ€che schimmernd, wechselt die Farbe leicht je nach Winkel â grĂŒnblau, dann grau, dann fast durchsichtig. Keine erkennbaren GliedmaĂen im ĂŒblichen Sinn, eher FortsĂ€tze die sich formen wenn sie gebraucht werden. Zwei groĂe ovale Augen, bernsteinfarben, blicken stĂ€ndig in verschiedene Richtungen gleichzeitig. Das dritte â schmal wie ein Schatten: Hoch, sehr hoch, aber kaum breit. Als wĂ€re es aus der Seite betrachtet fast unsichtbar. Die OberflĂ€che tief schwarz, nicht reflektierend â das Licht des Waldes geht in ihm unter. Bewegt sich lautlos, keinen Schritt hört man. Zwei Augen, weiĂ, ohne Pupille, leuchten minimal. Das vierte â das tierhafteste: Vier Beine, ein Körper der an groĂe Raubtiere erinnert ohne eines zu sein. Das Fell â wenn man es Voir plus