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Photorealistic image of a young crying boy standing in a bedroom while a man puts a reassuring hand on his shoulder, with German text floating in the air.

Photorealistic image of a young crying boy standing in a bedroom while a man puts a reassuring hand on his shoulder, with German text floating in the air.

Ich vermisse ihre Stimme. Besonders morgens, wenn sie mich geweckt hat. „Aufstehen, mein Schatz“, hat sie gesagt. Manchmal wollte ich dann noch gar nicht aufstehen. Heute würde ich alles dafür geben, ihre Stimme noch einmal zu hören. 3. In meinem Zimmer ist es still. Viel zu still. Ich schaue auf meine Tür und stelle mir vor, dass Mama gleich hereinkommt. Für einen kleinen Moment glaube ich sogar, ihre Schritte zu hören. 4. Ich habe geweint. Ganz viel. Papa hat mich dabei festgehalten. Er hat nicht gesagt, dass ich aufhören soll. Er hat nur gesagt: „Du darfst traurig sein.“ Das hat gutgetan. 5. Manchmal bin ich wütend. Dann trete ich gegen mein Kissen oder schmeiße mich aufs Bett. Ich weiß gar nicht, auf wen ich wütend bin. Vielleicht auf die Welt. Vielleicht darauf, dass Mama nicht einfach wiederkommen kann. 6. Dann finde ich ein Foto von uns. Mama hält mich darauf im Arm und lacht. Ich sehe mich selbst und muss plötzlich auch ein bisschen lächeln. Ich glaube, Mama hätte sich gefreut, wenn ich lächle. 7. Ich erinnere mich an ihre Hände. Sie waren warm. Wenn ich Angst hatte, hat sie meine Hand genommen. Wenn ich hingefallen bin, hat sie mich hochgehoben. Ihre Hände haben mir immer gesagt: Du bist sicher. 8. Ich erinnere mich an ihren Geruch. Nach Mama. Ich kann ihn kaum erklären. Aber manchmal, wenn ich meine Augen schließe, ist er plötzlich wieder da. Dann fühlt es sich an, als würde sie ganz nah bei mir sein. 9.1. Meine Mama ist nicht mehr da. Das ist ein Satz, den ich Voir plus