HOFFNUNGSLOS Hoffnungslosigkeit ist ein unangenehmes Gefühl, bei welchem die Zuversicht fehlt und Veränderungen als ein Ding der Unmöglichkeit betrachtet werden. Jegliche Argumente von aussen, die einen Ausweg für möglich erklären, prallen an einem ab. Das Denken bleibt starr. Früher vermittelte Glaubenssätze von Eltern oder Lehrpersonen wie beispielsweise «Du findest nie einen Partner / eine Partnerin» oder «Deine Intelligenz reicht zur Erlangung eines Maturitätsabschlusses nicht aus» können Hoffnungslosigkeit auslösen respektive begünstigen. Eine Voraussetzung für dieses Gefühl ist das Bewusstsein über ein oder mehrere eigene Bedürfnisse, welche man glaubt, nie erreichen zu können. Beispielsweise bist du überzeugt davon, nicht über ausreichende Fähigkeiten zum Bestehen des Numerus Clausus – der Zulassungsprüfung für das Medizinstudium – zu verfügen und nie den Beruf eines Arztes / einer Ärztin ausüben zu können. Diesem Gefühl selbstständig zu entrinnen, ist ein schweres Unterfangen, weshalb externe Hilfe häufig notwendig ist. Die Hoffnungslosigkeit kann unter anderem durch erfolglose Veränderungsversuche entstehen. Beispielsweise steigt die Wahrscheinlichkeit dieses Gefühl zu entwickeln, je länger eine Stellensuche bei ausbleibendem Erfolg andauert. Eine Abschwächung, respektive ein Verschwinden dieser Emotion ist durch das Erleben positiver Erfahrungen möglich, wie die Zusage für ein Bewerbungsgespräch oder für einen Job. Die Hoffnungslosigkeit kann einzelne oder mehrere Ver más