Man steht im kühlen, dämmrigen Inneren des langgestreckten Stallgebäudes. Der Blick wandert über den historischen Fußboden, der vollständig aus unregelmäßigen, robusten Bruchsteinen und Kopfsteinpflaster gefügt ist. Die Steine sind vom jahrzehntelangen Betrieb glatt gearbeitet, und in der Mitte zeichnet sich eine flache Rinne im Pflaster ab, die damals der Entwässerung diente.Zur linken Seite hin blickt man auf die massive Außenwand, durch deren tiefe, konisch zulaufende Mauernischen das Tageslicht einfällt. Weiter hinten auf dieser linken Flanke erkennt man die Konturen der hölzernen Stalltür, durch deren geöffneten oberen Spalt frische Luft hereinströmt.Schaut man nun geradeaus nach hinten zur Stirnseite des Gebäudes – der steinernen Front, die man von außen so markant im Grünen stehen sieht –, blickt man auf eine mächtige, unverputzte Bruchsteinwand. Die grob behauenen Natursteine sind hier im Inneren deutlich sichtbar aufeinandergeschichtet. Das hochgelegene, schmale Fenster in dieser Giebelwand wirft einen gezielten Lichtkegel auf den steinernen Boden und die hölzernen Ziegenboxen, die links und rechts des Raumes angeordnet sind. Über den Köpfen schließen die schweren, dunklen Holzbalken der Decke den Raum ab, auf denen damals das Heu lagerte. See more