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A photorealistic image of diverse students on a university campus, one in a wheelchair, others looking at phones and a bulletin board.

A photorealistic image of diverse students on a university campus, one in a wheelchair, others looking at phones and a bulletin board.

Im Laufe dieses Semesters haben wir uns mit verschiedenen Dimensionen von Diversity beschäftigt – Geschlecht, Religion, Herkunft. Doch eine Gruppe wird oft übersehen, obwohl sie fest in unserer Gesellschaft verankert ist: Menschen mit Behinderung, sowohl physischer als auch psychischer. Wenn wir unseren alltäglichen Ablauf betrachten, vom morgendlichen Aufstehen, dem Duschen und Zähneputzen über das Frühstück bis hin zum Weg zur Universität, der Arbeit oder dem Einkaufen – stellt sich eine überraschende Frage: Wie oft nutzen wir in all diesen Schritten eigentlich Innovationen, die ursprünglich speziell für Menschen mit Behinderung entwickelt worden sind? Zählt man all diese Innovationen zusammen – von der Zahnbürste mit ergonomischem Griff über den Touchscreen des Smartphones bis hin zur Sprachsteuerung – dann greift ein durchschnittlicher Mensch ohne Behinderung nach meiner eigenen Einschätzung täglich zwischen 25- und 35-mal auf Technologien zurück. Entscheidend ist: Es handelt sich dabei um Erfindungen, die ursprünglich gezielt für Menschen mit Behinderung entwickelt wurden, um eine konkrete Barriere zu überwinden – nicht um allgemeine Haushaltsgeräte oder Komfortlösungen. Eine elektrische Kaffeemaschine etwa wurde nicht für Menschen mit Behinderung erfunden, sondern als allgemeine Arbeitserleichterung. Der Touchscreen hingegen wurde als Tastaturersatz für Menschen mit motorischen Einschränkungen entwickelt. Genau hier liegt der Unterschied: Es geht um Technologien, die See more