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A man in a hat plays a wind instrument, leading a large group of rats down a medieval street at night with villagers watching, under a full moon.

A man in a hat plays a wind instrument, leading a large group of rats down a medieval street at night with villagers watching, under a full moon.

Die Sage „Der Rattenfänger von Korneuburg“ Vor mehr als 500 Jahren im Mittelalter, gab es in der niederösterreichischen Stadt Korneuburg ein großes Problem. Überall waren Ratten. Sie liefen auf den Straßen, in den Häusern und sogar in den Betten der Menschen herum. Die Leute waren verzweifelt, denn niemand konnte die vielen Ratten vertreiben. Da hatte der Bürgermeister eine Idee: Wer die Stadt von den Ratten befreien konnte, sollte viel Geld bekommen. Einige Zeit später kam ein fremder Mann nach Korneuburg. Er ging zum Bürgermeister und fragte, ob die Belohnung wirklich bezahlt wird. Der Bürgermeister sagte: „Ja!“. Da antwortete der Fremde: „Ich werde mit meiner Musik alle Ratten aus der Stadt locken!“ Der Mann stellte sich vor das Rathaus, holte eine schwarze Flöte aus seiner Tasche und begann zu spielen. Die Töne waren laut und schief, aber den Ratten gefiel die Musik. Aus allen Ecken und Löchern kamen sie hervor und folgten dem Mann. Er ging langsam zur Donau, und hinter ihm bewegte sich eine lange Schlange aus Ratten. Am Ufer blieb der Mann nicht stehen, sondern ging ins Wasser. Die Ratten folgten ihm und sprangen ebenfalls hinein. Bald ertranken alle Ratten im Fluss. Die Menschen in Korneuburg waren sehr glücklich. Der Rattenfänger ging ins Rathaus, um seinen Lohn abzuholen. Doch der Bürgermeister wollte ihm nur einen kleinen Teil des Geldes geben. Er meinte, die Arbeit sei nicht so schwer gewesen. Der Fremde wurde wütend und verlangte den ganzen Lohn. Als der Mehr sehen