Aber nicht allein nach ihr drehten sich die Leute um; auch nach einem alten, uralten Herrn – bartlos, verschrumpft das Gesicht – der, wie ein Überbleibsel von ehemals, an der Ecke des Hohensteinwegs stand … an ihm ging ebenso niemand vorbei, ohne ihn genauer zu betrachten und sich nochmal nach ihm umzuschauen, ob er nicht vielleicht doch heimlich unter dem Rockkragen einen Zopf trüge. […] Nein, einen Zopf, den trug er nicht mehr. Aber er hatte einen Zylinder auf seiner weiß gepuderten, starren, kurzgeschorenen Perücke, der oben bald doppelt so breit war wie unten, einen brauen, rauhen Filz, mit geschweifter Krempe, wie man sie Anno dazu mal hatten, als der Franzose im Land war. Auch trug er noch hohe gelbe Stulpenstiefel und einen langen, ganz langen braunen Frack mit goldenen Knöpfen. An der zweireihigen Weste baumelten dicke Berloques, Siegelringe, silberne Pferdchen und Wägelchen; und im gefältelten Brusttuch sonnte als Busennadel sich ein großer gesprenkelter Karniol. Er stand breitbeinig da, der alte Herr, und stütze sich mit beiden Händen auf sein Palmenrohr mit dem Goldknopf. […] Jettchen erblickte ihn schon und von weitem, lachte und winkte ihm mit dem Fischnetz. […] »Tag, Onkel Eli!« Mehr sehen