Generiere mir zu dieser Geschichte ein paar passende Bilder: In den späten 1980er-Jahren atmete die Werkstatt von Tim Ivory in den englischen Midlands den Duft von heißem Metall, Polyesterharz und unbändigem Pioniergeist. Tim war kein gewöhnlicher Geschäftsmann; er war ein Werkzeugmacher der alten Schule. Ein Mann, für den ein Millimeter Abweichung eine persönliche Beleidigung darstellte. Seit Jahren faszinierte ihn die AC Cobra – diese urgewaltige, muskulöse Symbiose aus britischem Leichtbau und amerikanischer V8-Power. Doch die meisten Repliken, die zu dieser Zeit auf den Markt drängten, enttäuschten seinen Handwerkerstolz. Sie waren oft ungenau laminiert, verzogen sich unter Hitze und sperrten den Fahrer in ein quälend enges Cockpit. Tim wusste: Das geht besser. Er gründete TI Cars mit der Vision, eine Cobra zu bauen, die dem Mythos nicht nur optisch gerecht wurde, sondern ihn konstruktiv überflügelte. Wochenlang stand Tim selbst an den Gussformen, schliff bis tief in die Nacht an den perfekten Rundungen, um die ultimative Ur-Form – die schöpferische Mould – zu erschaffen. Gleichzeitig erfand er das Chassis neu. Er senkte die Längsträger des Vierkant-Stahl-Leiterrahmens ab. Ein Geniestreich, der endlich auch Fahrern jenseits der 1,85 Meter die Würde und den Platz schenkte, die ein solcher Sportwagen verlangte. An einem kühlen Herbstmorgen war es schließlich so weit: Die Seriennummer 3 erblickte das Licht der Welt. Weil die Ur-Gussform noch vollkommen frisch und ungenutzt Mehr sehen