Bildbeschreibung Eine junge französische Soldatin namens Élise Moreau kniet im Jahr 1945 in einer dunklen Baracke des Konzentrationslagers Ravensbrück vor ihren beiden jüngeren Geschwistern. Élise ist etwa 24 Jahre alt, trägt eine abgetragene Uniform der Freien Französischen Armee, eine verschmutzte Feldmütze und einen schweren Mantel. Ihr Gesicht zeigt gleichzeitig Erschöpfung, Entsetzen und unendliche Erleichterung. Ihre Pistole liegt bewusst weit von ihr entfernt auf dem Holzboden, damit die Kinder keine Angst vor ihr haben. Vor ihr stehen ihr zwölfjähriger Bruder Luc und ihre zehnjährige Schwester Madeleine, genannt Mado. Beide Kinder sind körperlich stark geschwächt, sehr dünn und blass. Luc trägt eine viel zu große graue Jacke und hält seinen verletzten Arm in einer provisorischen Schlinge. Sein Blick ist misstrauisch und ängstlich, doch seine Augen beginnen bereits zu glänzen. Mado trägt ein viel zu großes, zerschlissenes Kleid und hält sich schützend an Luc fest. Ihr kurz geschorenes Haar erinnert an die schrecklichen Bedingungen im Lager. Élise hat eine Hand vorsichtig nach den Kindern ausgestreckt. In ihrer anderen Hand hält sie ein kleines Stück einer roten Haarschleife, an das sich Mado aus ihrer Kindheit erinnert. Die Geschwister erkennen sich langsam wieder. Die Szene zeigt den Augenblick zwischen Angst und Wiedervereinigung: Mado beginnt zu weinen, Luc steht unsicher vor seiner Schwester, und Élise versucht, ihre eigenen Tränen zurückzuhalten. Im Hintergrund Mehr sehen