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An infographic illustrating the shift in global trade policy from WTO consensus to fragmented regional agreements, detailing RCEP, EU trade policy, and economic impacts.

An infographic illustrating the shift in global trade policy from WTO consensus to fragmented regional agreements, detailing RCEP, EU trade policy, and economic impacts.

Erstelle mir ein Schaubild zum tiefgreifenden Wandel der globalen Handelspolitik, weg von einer zentralen multilateralen Ordnung durch die WTO hin zu einer Zersplitterung in regionale und bilaterale Abkommen. Die statistische Entwicklung verdeutlicht diesen Trend: Die Anzahl regionaler Handelsabkommen ist von fast Null im Jahr 1950 auf insgesamt 364 im Jahr 2024 gestiegen. Dieser Anstieg wird damit begründet, dass die Regeln der WTO den Anforderungen des modernen Handels oft nicht mehr gerecht werden. Infolgedessen entstehen „Mega-Deals“ wie das RCEP (Regional Comprehensive Economic Partnership), das am 15. November 2020 von 15 asiatisch-pazifischen Staaten gegründet wurde. Das RCEP umfasst etwa 30 % der Weltbevölkerung sowie 29 % der globalen Wirtschaftsleistung und Warenexporte. Sein Hauptvorteil liegt nicht in hohen Zollsenkungen – diese waren mit durchschnittlich 1,6 % bereits niedrig –, sondern in der Harmonisierung der Ursprungsregeln, was komplexe Lieferketten innerhalb Asiens erheblich erleichtert. Parallel dazu wird die Handelspolitik der EU analysiert, die einerseits als Vorreiter des Freihandels gilt – mit 45 Abkommen mit 77 Ländern – und im Industriesektor sehr offen ist. Andererseits verfolgt die EU im Agrarsektor eine stark protektionistische Strategie mit Zollsätzen von durchschnittlich 11,7 % und Spitzenwerten von fast 40% bei Milchprodukten. Die ökonomischen Folgen dieser Entwicklung sind zwiespältig: Zwar fördern solche Zonen durch „Handelsschaffung“ die Mehr sehen