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A child's hand writes 'Beirut' on a bullet-holed concrete wall amidst the rubble and destroyed buildings of a war-torn city.

A child's hand writes 'Beirut' on a bullet-holed concrete wall amidst the rubble and destroyed buildings of a war-torn city.

[Intro – gesprochen, mit Piano] Libanon… ich schreie deinen Namen [Verse 1] Dieses Land zerrt an meinem Mark Ich seh die Zedern brennen, hör die Kinder nicht mehr lachen – das ist zu dunkel, zu stark Die Nachrichten flüstern was von „Spannungen im Nahen Osten“ Dabei fallen Mütter in die Knie, während ihre Töchter in Trümmern rosten [Verse 2] Sag mir, wer gibt das Recht, ein Krankenhaus zu zertrümmern? Nenn mir einen Gott, der sagt: „Lass die Babys in den Splittern schimmern“ Ich seh die alten Männer, die ihr halbes Leben schon auf Flucht sind Und die jungen Mädchen, die nicht mal mehr fragen, wann der Frieden kommt – weil sie‘s nicht mehr hoffen könn’n [Chorus] Meine Brust ist voller Steine, jedes Atmen ist ein Stich Die Kameras stehen draußen – doch sie zeigen nicht das Leid für euch Die Wohnungen, die Gassen, die letzten Olivenbäume – plattgemacht Und dann sagen sie: „humanitäre Hilfe“ – zu spät, zu schwach, zu lachhaft [Verse 3] Ich will nicht mehr hören, dass die Lage kompliziert ist Klar ist nur: Ein Kind im Libanon hat heute Nacht geschwiegen, weil es zu müde zum Weinen ist [Outro – gesprochen] Ich leg meine Hand auf deine zerrissene Erde Und fühle, wie sie bebt – nicht vor Angst, vor Erschöpfung Mach deine Augen auf, Beirut Dieses Kind, das seinen Namen auf eine Trümmerwand kratzt – das ist dein Herzschlag. Und solange einer schreibt, bist du nicht tot. Mehr sehen