Der DT1 war der erste U-Bahn-Zugtyp, der in Nürnberg eingeführt wurde, und prägt noch heute den Charakter der älteren Linienabschnitte. Er wurde in den 1970er-Jahren von MAN und Siemens gebaut und ist als klassischer Niederflur-Gelenktriebwagen konzipiert, allerdings mit teilweise erhöhtem Einstieg, da er für die damaligen Haltestellenhöhen entwickelt wurde. Ein DT1-Zug besteht aus zwei Wagen, die durch einen flexiblen Gelenkbereich verbunden sind, und bietet auf etwa 36 Metern Länge Platz für rund 220 bis 250 Fahrgäste, einschließlich Sitz- und Stehplätzen. Technisch verfügt der DT1 über Gleichstromantrieb mit Stromschiene und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Die Bremsen sind rein mechanisch-pneumatisch mit zusätzlichen elektrischen Bremsen zur Unterstützung bei der Energierückspeisung. Der Fahrerstand ist klassisch ausgestattet, mit Hebelsteuerung und manueller Überwachung der Zugsysteme, da eine automatische Steuerung bei diesem Modell noch nicht vorgesehen war. Der Innenraum des DT1 ist funktional gestaltet: Längs- und Quersitze wechseln sich ab, sodass sowohl stehende als auch sitzende Fahrgäste komfortabel untergebracht werden können. Die Türen sind manuell oder automatisch schwenkbar, insgesamt acht pro Seite, was einen zügigen Ein- und Ausstieg ermöglicht. Beleuchtung erfolgt über Leuchtstoffröhren, die eine gleichmäßige Ausleuchtung des Wagens sicherstellen, und das Fahrzeug ist für die damalige Zeit bereits teilweise klimatisiert, wobei Mehr sehen