"Ein surreales, detailliertes GemĂ€lde im Stil eines monumentalen Holzschnitt-Tattoos. Eine Landschaft, die von einem groĂen, flieĂenden Fluss durchzogen wird. Der Fluss beginnt als kleiner Bach in einem irakischen Dorf (Dugure) mit LehmhĂ€usern, einem FuĂballplatz und einer brennenden Sonne. Dann wird der Fluss breiter und zeigt einen Tanklaster mit ĂlfĂ€ssern und Autos aus Syrien. Drei schwarze MotorrĂ€der mit MĂ€nnern in Schwarz nĂ€hern sich. Der Fluss wird reiĂend, ein Schlauchboot kentert, Menschen fallen ins Wasser â eine junge Frau (Delvin) und ein junger Mann (Kahlil) schreien. Eine zerbrochene Uhr in der Mitte zeigt 45 Minuten. Weiter flussabwĂ€rts ein FlĂŒchtlingslager mit Zelten, weinenden Menschen und einem Sarg. Danach dichter Wald, durch den eine erschöpfte Person mit Kindern und Taschen geht. GefĂ€ngniszellen mit Handschellen und Ăberwachungskameras. Ein zugefrorener Wald mit einer erfrorenen Person. Der Fluss mĂŒndet schlieĂlich in ein helles, buntes Land (Deutschland) mit einem Bahnhof und einem Zug, eine deutsche Flagge weht. Das gesamte Bild ist in dunklen, kontrastreichen Farben gehalten â Braun, Schwarz, Grau, Dunkelblau, mit goldenen und roten Akzenten. Ăberall im Bild sind HĂ€nde sichtbar â greifend, loslassend, haltend. Die Textur ist rau, wie in Holz geritzt, mit starken Linien und Schatten. Die Person (der Protagonist) ist mehrfach im Bild zu sehen â als Kind, als junger Mann mit ĂlfĂ€ssern, als FlĂŒchtender, als Gefangener, als Ankommender." Mehr sehen