DIE VORWÜRFE WERDEN LAUTER Wieder einmal hatten sich Menschen um ʿĪsā ibn Maryam (a.s.) versammelt. Unter ihnen waren Menschen, die ihm glaubten. Andere waren gekommen, weil sie selbst sehen wollten, was über ihn erzählt wurde. Und auch Männer, die ihn inzwischen mit großem Misstrauen beobachteten, standen unter ihnen. Dann wurde ein Mann zu ʿĪsā (a.s.) gebracht. Die Überlieferung beschreibt ihn als einen Menschen, der von einem bösen Geist geplagt wurde und weder sehen noch sprechen konnte. ʿĪsā (a.s.) befreite ihn. Der Mann konnte wieder sprechen. Und er konnte sehen. (vgl. Matthäus 12:22) Die Menschen waren außer sich. Vor ihren Augen war wieder etwas geschehen, für das sie keine gewöhnliche Erklärung hatten. Und sofort kehrte jene Frage zurück, die ʿĪsā (a.s.) schon so lange begleitete: „Ist dieser etwa der Sohn Dāwūds?“ (vgl. Matthäus 12:23) Der Sohn Dāwūds. Der erwartete Messias. Genau jene Frage also, mit der sich auch die Gelehrten seit Langem beschäftigten. Doch diesmal blieb sie nicht unbeantwortet in der Menge stehen. Denn einige seiner Gegner hörten, was die Menschen sagten. Und nun sprachen sie eine Erklärung aus, die den Streit um seine Zeichen auf eine neue Stufe hob: Er treibe die bösen Geister durch den Herrscher der bösen Geister aus. (vgl. Matthäus 12:24; Markus 3:22) Nun stand der Vorwurf offen im Raum. Vor den Menschen. Vor seinen Anhängern. Und vor ʿĪsā (a.s.) selbst. Seine Gegner bestritten damit nicht, dass etwas geschehen war. Sie bestritten, woher Mehr sehen